Studie: Wie kreativ ist die Eventbranche wirklich?

Umfrageergebnisse werden zum Auftakt der BOE International 2020 vorgestellt

hei - Montag, 13. Januar 2020    

Umfrageergebnisse werden zum Auftakt der BOE International 2020 vorgestellt
Foto: Studieninstitut für Kommunikation

Kreativität ist ein viel bemühtes Wort in der Eventbranche: Kreativ-Rankings und Kreativ Awards sollen den Ideenreichtum und die Produktivität der Branche widerspiegeln. Aber entsprechende Fachkräfte sind mitunter schwer zu finden. Hat dieser Skill wirklich eine so hohe Bedeutung für den Erfolg? Wer „verantwortet“ Kreativität im Unternehmen? Welche Rolle spielt der Faktor Zeit? Um Antworten auf u.a. diese Fragen zu erhalten, hat das Studieninstitut für Kommunikation in der Branche per Online-Befragung und Interviews nachgehakt.

Über 90 Prozent der Teilnehmer halten Kreativität für erfolgsrelevant, über 70 Prozent gehen davon aus, dass die eigenen MitarbeiterInnen „einfach kreativ sind“. Etwas mehr als jeder zweite arbeitet aber zusätzlich mit externen Kreativen. Etwa eben soviele unterstützen ihre MitarbeiterInnen bei der Fortbildung in Kreativitäts-Seminaren. Insgesamt haben 41 Event-Agenturen, Event-Dienstleister, Werbeagenturen und Unternehmen an der Befragung teilgenommen. Die Größenordnung der teilnehmenden Unternehmen reichte von Agenturen mit einem bis fünf Mitarbeitern bis zu Agenturen und Unternehmen mit über 100 Festangestellten.

Der detaillierte Ergebnisbericht (inkl. Interviews aus der Praxis) werden am 14.01 auf der Eröffnungspressekonferenz des BrandEx Festivals bzw. der Fachmesse Best of Events INTERNATIONAL um 9.30 Uhr vorgestellt. Die Ergebnisse verdeut¬lichen die große Bedeutung von Kreativität für die Kommunikationslandschaft. Die Potenziale von Agenturen und Unternehmen könnten noch besser ausgeschöpft werden, wenn Kreativität als Lernprozess begriffen und in Workshops trainiert würde. Mitinitiator und Kreativberater Jürgen Preiß kann dieses Ergebnis nur bekräftigen: „In der Praxis ist ein rudimentärer „Brainstorming-Ansatz“ sicher am weitesten verbreitet. Häufig hört es dann aber auch schon auf. Dabei ist die Bandbreite der Kreativitätstechniken sehr groß. Interdisziplinäre Teams haben zwar einen positiven Einfluss auf kreative Prozesse, aber zuviel Fachwissen kann auch den Blick versperren. Neue Impulse kommen vielfach aus der Kombination unterschiedlicher Sichtweisen und von außen."


www.studieninsitut.de

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