Deutscher Umweltpreis: Austragungsorte stehen fest

DBU wählt Städte für Festakte nach Nachhaltigkeits-Kriterien aus

hei - Dienstag, 17. Dezember 2019    

DBU wählt Städte für Festakte nach Nachhaltigkeits-Kriterien aus
Foto: Peter Himsel/DBU

Lübeck (2023), Mainz (2024), Chemnitz (2025), Aachen (2026), Freiburg (2027) und Osnabrück (2028) haben das Rennen um das Ausrichten des mit 500.000 Euro dotierten, größten und unabhängigen Umweltpreises Europas für die nächsten Jahre gemacht. Das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die den Deutschen Umweltpreis verleiht, beschloss das jetzt in Berlin.

Vorausgegangen war der Entscheidung ein Wettbewerb, bei dem eine Expertenjury für die Auswahl neben technischen, organisatorischen und administrativen Rahmenbedingungen vor allem Nachhaltigkeitskriterien angelegt hatte. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: „Auf Basis des Nachhaltigkeitskodexes der Veranstaltungswirtschaft wollen wir ein Zeichen für nachhaltiges Handeln setzen und mithelfen, dass sich die ressourcensparenden Kriterien grüner Veranstaltungen durchsetzen.“

Insgesamt 25 Veranstaltungs- und Messehallen hatten sich beworben, nachdem die DBU den Wettbewerb ausgelobt und die Bewerbungsunterlagen mit den entsprechenden Rahmenkriterien definiert hatte. Neben dem Erfüllen der technischen und räumlichen Grundanforderungen für eine Veranstaltung mit rund 1.200 Gästen sollten sich die Bewerber am Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungswirtschaft „fairpflichtet“ orientieren. DBU-Ziel sei es, weitere Organisationen auf die ressourcensparenden „Green Meetings“ aufmerksam zu machen, diese weiter zu etablieren und ein auch ökonomisch tragfähiges Zeichen für mehr nachhaltiges Handeln in der Veranstaltungsbranche zu setzen, so Bonde.

Die DBU fördere nicht nur umweltfreundliche Projekte, sondern lege auch selbst Wert darauf, eigene Veranstaltungen umweltverträglich zu gestalten. „Wir wollen eine Vorreiterrolle bei nachhaltigen Großveranstaltungen einnehmen“, sagt Bonde. „Deshalb achten wir auch beim Durchführen von Tagungen, Messen und Großveranstaltungen wie den Umweltpreis- Verleihungen darauf, den vom German Convention Bureau und dem Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren initiierten Nachhaltigkeitsstandard einzuhalten.“

www.dbu.de

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für die Auswahl des Austragungsorts – neben technischen, administrativen und organisatorischen Aspekten – vor allem auch Nachhaltigkeitskriterien zugrunde legte.

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